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Das Rückkehrgespräch

Professionelle Gesprächsführung in schwierigen Gesprächsformen

 


Fehlzeiten haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Entschieden sie noch vor wenigen Jahren noch zum Teil über das Schicksal von Abteilungen oder ganzer Betriebe, scheint heute schon das Wohl unserer Volkswirtschaft davon abzuhängen.
Ziel eines Rückkehrgespräches ist es, den aus seiner Abwesenheit zurückkehrenden Mitarbeiter/innen die Arbeitsaufnahme zu erleichtern. Bei krankheitsbedingter Abwesenheit, gilt es zu erfahren, ob die Abwesenheit möglicherweise ursächlich mit der persönlichen Arbeitssituation in Verbindung steht, damit diese Ursachen abgebaut werden können, bzw. das Leistungsumfeld verbessert werden kann.
Der TN lernt im Rückkehrgespräch zu verdeutlichen, daß die Abwesenheit im positiven Sinn wahrgenommen wurde, d.h. daß der Mensch wahrgenommen wird und nicht nur die mit ihm verbundenen Arbeitskraft. Der/die Mitarbeiter/in erfährt konkret, daß die Führungskraft sich um ihn/sie kümmert. Das lernt der Teilnehmer in diesem Seminar.

Inhalte:

 

  • Selbstbild - Fremdbild
    Wie sehe ich mich - Wie sehen mich die anderen?
  • Das Johari-Fenster
    Arena, Fassade und blinder Fleck
  • Die Eröffnungsphase
    Verständnis, Beziehung, Gemeinsamkeiten, Symphatie
  • Ziele, Analyse und Lösungsweg
    Wie gehen wir vor? Was wollen wir erreichen?
  • Zusammenhänge zwischen „Fehlzeiten“ und „Führung“
    Kommunikation als gegenseitiger Akt
  • Motivation als Führungsaufgabe
    Professionelle Gesprächsführung
    Sicherheit in der Gesprächssituation
  • Was im Rückkehrgespräch verboten ist
    15 Eigentore für den Gesprächsführer
  • Praktische Übungen zur Verankerung
  • Individuelle Vereinbarungen zum Lerntransfer

 

Training, Moderation und Prozessbegleitung: Rainer Schulze-Seeger